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Die Grüne Klimaanlage

Krank durch trockene Luft

Unter welchen klimatischen Bedingungen wir uns in geschlossenen Räumen wohl fühlen und gesund bleiben, haben Expertinnen recht genau ermittelt. Die Raumtemperatur sollte, so die Empfehlungen, unter normalen Umständen bei 21 bis 22 Grad Celsius liegen, bei extrem hohen Außentemperaturen bei maximal 26 Grad.

Die relative Luftfeuchtigkeit sollte nicht unter 30 Prozent absinken. Doch gerade in der Heizperiode ist es kaum möglich, solche als angenehm empfundenen Feuchtigkeitswerte zu erreichen. Denn warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kühlere und trocknet damit die Raumluft aus. Mit unangenehmen Folgen für die Gesundheit: Trockene Raumluft macht sich rasch durch eine Austrocknung der Nasenschleimhäute bemerkbar. Auch die Haut trocknet aus, die Augen brennen. Eine trockene Nase oder ein ausgetrockneter Rachen ist nicht nur unangenehm, sie sind auch schlechter in der Lage, sich gegen Bakterien und Viren zu wehren. Regelmäßige, oft auch chronische Erkältungskrankheiten sind die Folge.

Hausstaub belastet nicht nur Allergiker

Eine andere Folge der Trockenheit ist lästige Staubentwicklung. Denn trockene Luft ist immer sehr viel staubhaltiger als feuchte. Die Staubpartikel sind leichter, wenn sie wenig Feuchtigkeit enthalten. Durch elektrostatische Aufladung werden die Staubpartikel zusätzlich aufgewirbelt. Das ist ganz besonders für Allergiker unangenehm und belastend.

Hydrokulturen als Klimaanlage

Häufig wird versucht, hier mit Klimaanlagen Abhilfe zu schaffen. Doch viele Menschen fühlen sich in künstlich klimatisierten Räumen nicht besonders wohl. Eine Alternative zur Technik bietet die Ausstattung von Räumen mit Zimmerpflanzen. Mit Grünpflanzen, die einen hohen Wasserbedarf haben, lässt sich die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Art erhöhen, der Anteil an Staubpartikeln verringern und dazu noch der Raumgeruch positiv beeinflussen. Mehr als 90 Prozent ihres Gießwassers verdunsten viele Pflanzen über ihre Blätter als reinen Wasserdampf. Und das ist gesundheitlich gesehen günstiger als die Befeuchtung durch feine Wassertröpfchen, wie dies bei Klimaanlagen oder Raumbefeuchtern oft der Fall ist. Um den Klima-Effekt von Pflanzen optimal zu nutzen, ist unter anderem die Auswahl der richtigen Pflanzen wichtig. Grüne Mitbewohner, die im Winter eine Wachstumspause einlegen oder mit sehr wenig Wasser auskommen, sind als natürliche Luftbefeuchterwenig geeignet. Pflanzen mit einem hohen Wasserbedarf, wie etwa Zypergras oder Zimmerlinden, können die Luftfeuchtigkeit erheblich erhöhen – etwa um zehn bis 15 Prozent. Doch wie so oft gilt auch hier: Allzu viel ist ungesund. Die Feuchtigkeit der Luft sollte nicht auf mehr als 60 bis 65 Prozent ansteigen. Denn das kann unter bestimmten Bedingungen die Bildung von Schimmelpilzen fördern. 3 bis 6 größere Zimmerpflanzen sorgen in einem Raum mit 30 m2 dafür, dass die ideale Luftfeuchtigkeit von 45-55 % erreicht werden kann. So verdunstet zum Beispiel eine Papyrus-Pflanze (Cyperus papyrus) von 1,5 m Höhe ein bis zwei Liter Wasser pro Tag. Zimmerpflanzen tragen durch ihre Verdunstung wesentlich zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit in unseren Wohn- und Arbeitsräumen bei. Ein großes Blattvolumen und zarte Blätter haben einen besonders hohen Verdunstungsgrad. Die optimale relative Luftfeuchtigkeit in Räumen sollte bei 45 bis 50 Prozent liegen. Gerade in der Heizperiode sinkt sie aber stark ab. Es kommt zum Austrocknen der Schleimhäute. Müde Augen, trockene Haut und lästige statische Entladungen beim Anfassen metallischer Gegenstände sind eine verbreitete Folge mangelnder Luftfeuchtigkeit. Die Anfälligkeit für grippale Infekte steigt. Feuchte Luft entstaubt den Raum, wodurch die Luftqualität verbessert wird.

Beispiel: Für einen Raum in üblicher Zimmerhöhe von etwa 35 Quadratmetern werden etwa drei bis sechs große Pflanzen benötigt, um die Luftfeuchtigkeit von unangenehmen 30 Prozent auf erträgliche 50 Prozent ansteigen zu lassen.

Die effizientesten Bio-Klima-Anlagen sind:

Zypergras, Papyrusgras, Philodendron, Zimmerlinde, Farne, Zierbanane, Zimmerbambus, Dieffenbachie und Fensterblatt.

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