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Jean Henkens von Center Parcs zu den positiven Auswirkungen von Grünpflanzen

Ein Plädoyer von Jean Henkens

Der Grünsektor muss sich wieder auf seinen Auftrag besinnen. Zu oft werden Argumente angeführt wie „an Pflanzen wird zuerst gespart“ oder „Architekten und Projektentwickler sind sich des Werts der Projektbegrünung nicht bewusst“. Der Auftraggeber ist zurückhaltend, weil die Pflege (zu) teuer sei. Begrünte Flächen seien teure Quadratmeter, usw.

Raumbegrünung hat einen enormen Mehrwert. Sie macht eine anorganische Umgebung lebendig. Neben den unbestrittenen gesundheitlichen Vorteilen der Pflanzen gibt es eine Vielzahl weiterer Argumente, die für eine Raumbegrünung sprechen.

Es fehlt auch an Innovationen, echten innovativen Veränderungen, die über die Farbe oder das Modell des Pflanzgefäßes hinausgehen. Wir müssen als Sektor den Menschen die Natur nahebringen. Wir müssen Konzepte anbieten, die eine tägliche Bereicherung für diejenigen darstellen, die in der betreffenden Umgebung leben und arbeiten. Mit Begrünung kann, nein muss, mehr zu erreichen sein.

Pflanzen mit einer besonderen Geschichte oder Herkunft, die die Persönlichkeit der Menschen betont, aber auch ein botanisches Konzept für eine Automarke, das jeden Showroom individuell prägt, Pflanzen im Zug, grüne Decken, ein Dschungel-Badezimmer, eine Pflanzenoase im Schlafzimmer, Epiphytenlampen, gesunde Gärten, Landschaftsvitrinen, begrünte Kleidung, lebendige Grünvorhänge ... Ich fordere den Grünsektor heraus, über die bisherigen Grenzen hinauszudenken und Innovationen zu entwickeln! Natürlich bringt der wirtschaftliche Realismus viele solcher Grünideen zurück auf den Boden der Tatsachen, aber nichts ist schlimmer als einfach abzuwarten.

Der gesamte Sektor, von der Raumbegrünung bis zu organischen Deko-Elementen, Blüh- und Schnittblumen, liegt mir sehr am Herzen. Darum nochmals ein Plädoyer dafür, in der Welt der Begrünung neue Schößlinge sprießen zu lassen! Für eine neue Blüte und ein stärkeres Wachstum, wodurch dem Grün wieder die ihm gebührende Wertschätzung entgegengebracht wird.

Ich bin – so empfinde ich es tief im Innern – für meine Arbeit geboren. Mein ganzes Leben ist dem Grün gewidmet, Grün in allen Tönen. Ich bin fest in der Grünbranche verwurzelt. Und sehe, wie sie aufblüht und Früchte trägt.

Aber zunächst möchte ich mich einmal vorstellen. Denn schließlich richte ich mich an Sie, die Leser. Mein Name ist Jean Henkens und ich bin fast 60 Jahre alt. Mehr als die Hälfte meines Lebens habe ich bei Center Parcs gearbeitet, einem internationalen Unternehmen, das 26 Ferienparks in ganz Europa betreibt. Wir entwickeln und realisieren etwa alle zwei Jahre eine neue Ferienanlage. In den Jahren, in denen ich dort arbeite, hat sich viel verändert und entwickelt. Aber im Kern, an den wirklich einzigartigen Werten unseres Unternehmens, hat sich nichts geändert. Diese Werte sind sogar stärker geworden und haben auch unser Unternehmen gestärkt.

Der wichtigste unserer Kernwerte ist, unseren Gästen einen angenehmen, schönen Urlaub zu bieten. In einer besonderen Landschaft, in der sie sich immer inmitten lebender Natur wiederfinden. Ob es nun in einem schönen Ferienhaus zwischen Bäumen ist, an dem Ort, an dem man isst und trinkt, oder in den Schwimmbädern, grünen Oasen voller Leben.

Der Kern jedes Ferienparks erstreckt sich über eine Fläche von etwa 4 Hektar. In diesem Kernbereich erleben die Gäste den größten Teil ihres Urlaubsvergnügens. Viele der Erlebnisorte haben tropisches oder subtropisches Klima, was den Aufenthalt besonders angenehm macht.

Bei Center Parcs ist jeder Ort ein Ort voller Leben, und so ist auch der (sub-)tropische Kernbereich voller exotischer Bäume und Pflanzen. Es ist ein einziger großer Dschungel, der einen wesentlichen Bestandteil dessen darstellt, was wir sind. So kennen uns unsere Gäste. Würde man das gesamte tropische Grün all unserer 26 Ferienparks zusammenstellen, entstünde die größte exotische Pflanzenkollektion ganz Europas. Und diese Kollektion, die auch die außergewöhnlichsten leben - digen Juwelen umfasst, durfte ich erschaffen.

Darauf bin ich unglaublich stolz. Als ich Anfang der 1980er-Jahre als hochmotivierter junger Biologe beim „Sporthuis Centrum“ (heute Center Parcs) meine Laufbahn begann, war eine 3 Meter hohe Phoenix canariensis in den Niederlanden noch etwas ganz Besonderes.

Die Anlage und vor allem die Pflege (sub-)tropischer Innengärten und „IndoorDschungel“ wurde mit großer Aufmerksamkeit und Zurückhaltung verfolgt. Und ja, es gab mehrere Versuche in unserem Umfeld, die den Erwartungen nicht gerecht wurden. Ich habe aber unermüdlich für mein Ziel gekämpft und kann nun sagen, dass meine Mission gelungen ist.

Die tropischen Gärten, die vor rund 30 Jahren angelegt wurden, existieren noch immer, und viele der jungen Bäume von damals haben sich zu eindrucksvollen Monumenten entwickelt. Vorbilder gab es kaum, weder in den Niederlanden noch anderswo in Europa. Nein, nirgendwo auf der Welt sah ich das, was ich so gern realisieren wollte: einen echten Dschungel unter einem Dach. Einen exotischen Wald oder Garten, der tagtäglich Tausenden von Besuchern Freude bereitet

Natürlich gibt es botanische Gärten, spezielle Gewächshäuser und Ähnliches, aber dort werden Klima und Luftfeuchtigkeit an die Bedürfnisse der Pflanzen angepasst. Bei Center Parcs muss das Klima angenehm für unsere Besucher sein und die Begrünung muss sich danach richten, das ist etwas ganz anderes.

Aber Bäume und andere Pflanzen sind stark und oft auch tolerant. Nur wenige Arten stellen wirklich extreme Anforderungen an ihren Standort. Der Erfolg exotischer und tropischer Pflanzen in einem akklimatisierten Umfeld erfordert beim Entwurf und der Ausführung des Projekts ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die natürlichen Prozesse. Man muss begreifen, wie eine Pflanze Wasser aufnimmt und was sie damit tut, wie ein Blatt in trockener Luft seine Blattspannung regelt und wie sich ein Baum stabilisiert, wenn seine Wurzeln an die Grenzen von Pflanzgefäßen stoßen. Man muss „sehen“, wie sich eine Pflanze ernährt und welche Bausteine sie braucht, um überleben und weiterwachsen zu können. Bei Pflanzen funktioniert das anders als bei Menschen und Tieren. Weiterleben heißt weiterwachsen, und wie lässt sich das kontrollieren?

Was bedeutet das Licht für die Pflanze und inwieweit kann ein Baum sich anpassen, wenn sein ursprünglicher Lebensraum ein sonniger, tropischer Strand ist? Wie lassen sich Pflanzen an ein neues Umfeld gewöhnen, sodass sie akzeptieren, dass in unserem Sommer die Sonne länger scheint, während es in manchen Dezemberwochen kaum richtig hell wird?

Begrünung in Gebäuden kann sehr erfolgreich sein. Ein 6 Meter hoher Baum, der rund 4500 Euro kostet, bringt einen Erlebniswert in das Gebäude, der mindestens zehnmal so hoch ist wie bei jeder anderen Form der Raumgestaltung. “

Ich will hier also ganz nachdrücklich feststellen: „Der Bewuchs und die Begrünung von Lebensräumen ist eine enorme Bereicherung!“ Grün bietet allen Menschen, die dazwischen leben und arbeiten, einen besonderen Mehrwert. Bringen Sie die Natur den Menschen nahe. Entwickeln Sie viel mehr „Indoor-Landschaften“, die zum Wohlbefinden und Glück der Menschen beitragen. Es gibt nur selten Orte, an denen sich keine Möglichkeiten dafür bieten.

Jean Henkes (Gartenarchitekt/Biologe)

Groupe Pierre & Vacances CenterParcs

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